Kabuki Pinsel

Kabuki Pinsel…was ist das?

Ursprünglich wurden diese Pinsel für das spezielle Make-up der Schauspieler des japanischen Kabuki-Theater verwendet. Aber schließlich breitete sich der Pinsel in den 50-er Jahren auf der ganzen Welt aus und wurde zum richtigen Hype als Mineralpuder und -foundations immer mehr Zuspruch fanden.

Kabuki Pinsel haben meist einen kurzen, stämmigen Stiel. Die sehr weichen und besonders dichten Borsten geben viel Widerstand um Mineralpuder effektiv aufzutragen. Die Form der Borsten ist meist abgerundet, aber auch Pinsel mit gerade geschnittenem Haar findet man auf dem „Pinselmarkt“.

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Ich habe einen Kabuki Pinsel mit gerade geschnittenen Borsten getestet, den „Flat Kabuki T01“ von Lamora.

Bei amazon kostet dieser 24,90€, ist aber derzeit für 7,90€ im Angebot. Geliefert wird der Pinsel in einem Plastik-Sachet, die Haare werden durch einen breiten Plastikring geschützt, welchen man auch wiederverwenden kann, um den Pinsel sicher aufzubewahren.

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Mit dem Kabuki Pinsel von Lamora ist das Auftragen und Verblenden von pudrigen, flüssigen und cremigen Foundations möglich, sodass man eine makellose Grundierung und ein perfektes Finish zaubern kann. Die extraweichen synthetischen Pinselhaare aus zwei unterschiedlichen Fasern sorgen für ein streifenfreies Ergebnis.

Der Pinsel wurde handgefertigt und ist zu 100% vegan, da keine Tierversuche durchgeführt wurden und der Pinsel aus synthetischen Haaren besteht.

Fazit

Vor dem ersten Gebrauch sollte man den Pinsel auf jeden Fall reinigen, da er sehr chemisch riecht. Nach dem Reinigen, welches bestenfalls mit Pinselreiniger oder Babyshampoo gemacht wurde, ist der Geruch schon weitaus angenehmer.

Die Anleitung auf der Rückseite des Sachet ist auf englisch. Mittlere bis gute Englischkenntnisse sollten vorhanden sein, wenn auch nur erklärt wird, wie man den Pinsel reinigen sollte. Es wird empfohlen den Pinsel mindestens einmal in der Woche zu säubern.

Ich empfand das Auftragen von flüssigem Make-up als leicht und das Ergebnis war streifenfrei. Der Pinsel saugt das Produkt nicht auf. Puder zu verwenden war allerdings überhaupt nicht zufrieden stellend. Es wurde viel zu viel Produkt von den Haaren erfasst, welches sich dann auch nur recht schwer gleichmäßig im Gesicht verteilen ließ. Auch der gerade Schnitt ist nicht sonderlich für Puder geeignet. Da bleibe ich lieber weiterhin bei meinem Puderpinsel. Meinen Concealer, welcher als Stift eine cremige Konsistenz hat, ließ sich mit dem Pinsel gut verblenden.

Ich denke, bei dem (reduzierten) Preis kann man nicht viel verkehrt machen. Man sollte sich aber für sein Puder einen abgerundeten Pinsel anschaffen, so lässt sich dieser leicht, sparsam und gleichmäßig verteilen.

Nachtrag März 2016:

Nach einem halben Jahr sind nun beim Reinigen des Pinsels die Pinselhaare komplett herausgefallen. Einzeln lösten sich immer mal wieder welche – nun hat der Kleber anscheinend seine Klebekraft verloren:

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Dieses Produkt wurde mir kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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